Eine typische Nacht mit Vinyl und meinen Jungs

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Anfang der 90er wurde der Tod der Schallplatte verkündet. Die Compact Disc (CD) beherrscht nun die Welt der Musik.

Eine kleine eingefleischte Gemeine hält unserem Vinyl noch immer die Treue. Nicht nur wegen ihres natürlichen und warmen Klanges, auch eignet sie sich aufgrund ihrer Technik bestens zum mixen zweier Musikstücke. Und genau aus diesem Grund setzen noch heute die DJs auf die Schallplatte. Sie hilft ihnen noch immer am besten die Menge zum Rocken zu bringen.

Natürlich gibt es auch nostalgische Aspekte, die für die Schallplatte sprechen. Nostalgie und elektronische Tanzmusik – meiner Meinung nach passt das sehr gut.

Einfach ein Mix aus alt und in Vergessenheit geraten und neuen modernen Musikformen – auf diesen besonderen Mix stehen meine Jungs und ich.

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Vinyl ist sexy!

Ein Anruf um 20 Uhr meines besten Freundes. Der Abend startet. Ich springe unter die Dusche, überlege mir ein Outfit für den Abend, mache mich fertig, trinke dabei mein geliebtes Redbull und hole meinen Freund ab. Ich muss mal wieder 10 Minuten im Auto auf ihn warten. Das macht mir nichts mehr aus. Es ist immer so. Unterwegs halten wir an einer Tankstelle, decken uns mit alkoholischen Getränken ein.

Es ist 22 Uhr. In der WG eines gemeinsamen Freundes angekommen, vernehmen wir schon die Klänge unseres Tanztemples. Fußweg von der WG sind grade mal 2min. Wir können es kaum noch abwarten.

Während dem Vorglühen hören wir uns den neusten Mix unseres Lieblings-DJs an, im Hintergrund läuft auf Sat.1 das ausgewählte Champions League Spiel des Tages. Es ist Mittwoch. Ja Mittwoch! Wir sind allesamt Studenten und können es uns leisten unter der Woche zu feiern. Wir sprechen über das Studium, den Alltag, Zukunftsaussichten und natürlich Mädels. Vom Spiel bekommen wir kaum was mit. Wir trinken, reden und tanzen zu den elektronischen Klängen, die aus den Notebooklautsprechern ertönen.

Es ist 24 Uhr. Wir machen uns auf den Weg. Vorher wird das Aussehen im kleinen Badspiegel gecheckt. Alles sitzt. Jacken nehmen wir keine mit, obwohl es draußen 2 Grad minus sind.

Es ist 24.02 Uhr. Wir betreten unser Wohnzimmer. So nennen wir unseren geliebten Tanztempel. Wir stürmen die Tanzfläche, müssen uns vorher jedoch an einer verschwitzen Menschenmenge vorbeidrücken. Wir sind da. Am Ziel des Abends. Ich schwinge meine Hüften passend zur Musik, einer meiner Freunde besorgt uns kaltes Bier.

Der DJ trifft genau unseren Geschmack. Er legt das richtige Vinyl auf seinen Plattenteller auf. Die Menge tobt. Der Abend ist perfekt!



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