Terry Richardson – pure Provokation vor & hinter der Kamera
, am 23. November 2009 in Photographie
“Ich fotografiere sozusagen mein Leben. Nichts anderes. Wenn andere glauben, das sei Werbung, sollen sie doch.” – sagt der 43 jährige Fotograf Terry Richardson, bei einem Interview über seinen sagenhaften Aufstieg als Fotograf in der Vogue. Wer sich hinter der riesen Brille und dem Schnurrbart versteckt ist den meisten dennoch unklar…
Richardson beschreibt sich selbst weder als Fotografen noch als Künstler, sondern als “Rocktographer”.

Schon als kleiner Knirps war Terry ein Kenner wenn es um Mode und Fotographie ging, da sein Vater, Modefotograf Bob Richardson und seine Mutter, Stylistin Norma Richardson, beide renommierte Namen in ihren jeweiligen Branchen waren. Eigentlich wollte der heute am umstrittenste Fotograf der Welt, Rockstar werden, jedoch fing Terry mit 16 Jahren an Fotos mit Einwegkameras zu machen. Er verfiel früh den Drogen und wurde sogar 2001 von seinen Freunden in einem komatösen Zustand und einer Heroinspritze in der Hand zu Hause aufgefunden. Heute gilt er als clean.

Das etwas Anrüchige an seiner anfänglichen Fotographie waren die Motive – Prostituierte, Drogenabhängige, Gangster – also die Unterschicht der USA.

Seine erste Kampagne schoss Terry für Katherine Hamnett, was ebenfalls der steile Beginn seiner sagenhaften Karriere war. Jedoch gelang ihm der große Durchbruch mit der stark umstrittenen Kampagne für Sisley. Heute ist Terry für seinen provokanten, amateurhaften und oft sehr nudistischen Bilder bekannt. Kunden wie Gucci, Miu Miu, Levi’s, Chloe und Nike durfte er schon die Ehre als Fotograf erweisen.

In seiner Laufbahn hat Terry Richardson auch unzählige Stars wie Leonardo DiCaprio, Tom Ford, Kate Moss, Lil Wayne, Catherine Deneuve, The Spice Girls, Marc Jacobs, Sharon Stone, Jay Z, 50 Cent, Kanye West, Johnny Knoxville, Nicolas Cage, Dennis Hopper, Maggie Gylenhall, Karl Lagerfeld, Pharell Williams, Chloe Sevigny und viele mehr fotographiert.

Umstritten oder nicht, meiner Meinung nach ist einer Legende, jedoch am besten beschreibt er sich selber, als einen “fucking good American” – und das im prüden Amerika mit seiner Doppelmoral.
Hier noch zwei meiner Lieblingsfotos:






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terry richardson ftw
gibts nix besseres :!
high five, endlich jemand der ahnung hat! elena war ja eig. gegen den artikel…
jetzt wurde er nur gekürzt… die ganzen “anstößigen” bilder sind raus
lion, so stimmt das nicht.. ich war gegen die art und weise, der präsentation.. deswegen mein zensur.. aber die überschrift gefällt dir doch
terry richardson rockt!!