point of view: goalkeeper Daniel Davari



Torwart der Eintracht Braunschweig – Daniel Davari

Hi Daniel,
danke schön, dass du dich spontan bereit erklärt hast, dich hier in einem kleinen Interview vorzustellen. Du wurdest 1988 in Gießen geboren und hast – wie es sich für einen Tormann gehört – die stolze Größe von 1,92 m.



Zwischen Harz und Heideland
Da gibt’s ein Club der ist bekannt
In den Farben blau und gelb
Den schönsten Farben dieser Welt
Ein roter Löwe auf der Brust
Jedem Fan wird’s jetzt bewusst
Das kann doch nur einer sein
Braunschweiger Turn- und Sportverein
Eintracht, Eintracht, Eintracht, Eintracht


Von Juli 2007 bis Juni 2009 warst du beim 1. FSV Mainz 05 II und danach hast du dich für 2 Jahre bei der Eintracht Braunschweig verpflichtet.


Elena:
Das runde Leder, das die Welt bedeutet..; was bedeutet dir Fußball, mal ganz profan gefragt?

Daniel:
Wie du schon ganz richtig gesagt hast – die Welt=)! Nein, im Ernst es gibt natürlich wichtigeres, aber ich bin mit diesem Sport groß geworden, habe ihn schon früh lieben gelernt und dadurch eine Menge schöner Erfahrungen machen dürfen! Kurz gesagt, Fußball spielt eine sehr große Rolle in meinem Leben und ich bin sehr froh und dankbar, ihn ausüben zu können.

Elena:
Wie viele Spiele hattest du in der Regionalliga bisher?

Daniel:
Ich habe in der letzten Saison bei Mainz 05 24 Regionalliga Spiele bestritten.

Elena:
Frauenfußball ist zwar nicht so populär, aber die Mädels sind sehr erfolgreich. Die 10. Fußball-Europameisterschaft der Frauen (UEFA Women’s Euro 2009) fand im Aug./Sept. 2009 in Finnland statt. Es nahmen 12 anstatt bisher 8 Nationalmannschaften am Turnier teil und Deutschland verteidigte seinen Titel durch einen 6 : 2 Sieg über England. Was unterscheidet deiner Meinung nach den Frauenfußball von dem der Männer?

Daniel:
Da gibt es meine Meinung nach mehrere Unterschiede. Natürlich spielt die Athletik eine Rolle, die ich bei den Frauen keinesfalls schlecht reden will, doch das Spiel der Männer ist mit Sicherheit wesentlich schneller und aggressiver, als das der Frauen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass der Männerfußball viel besser bezahlt und besucht wird. Vor allem die Bundesliga hat eine riesige Medienpräsenz, wobei man von der Frauenbundesliga eher weniger mitbekommt. Aber im Großen und Ganzen kann ich den Frauenfußball nicht genauer beurteilen.


Elena:
Trotz der erfolgreichen Frauennationalmannschaft ist Fußball immer noch primär ein Männersport. Sicherlich trägst du dazu bei, dass sich dies immer mehr ändert. ^^ Wie siehst du deine weiblichen Fans?

Daniel:
Das kann ich wirklich nicht beurteilen. Ich bin schon froh, wenn es bei meiner Mutter, Schwester und meiner Freundin bleibt =) !

Elena:
Wie genießt du deine Freizeit, wenn du mal welche hast?

Daniel:
Im Prinzip genieße ich meine Freizeit, wie jeder normale Mensch auch. Ich gehe gerne in die Stadt zum shoppen, essen oder trinken. Verbringe die Zeit sehr gerne mit meiner Freundin oder meinen Freunden in meiner Heimat, wohin ich auch mal fahre, je nachdem wie lange ich frei habe.

Elena:
Du hast eine kleine Schwester und zu ihr ein ganz besonders inniges Verhältnis. Sie wird dich wohl oft vermissen. Ist sie auch mal vor ort dabei und schaut sich ein Spiel an?

Daniel:
Leider hatte sie bisher nicht die Möglichkeit, mich oft zu besuchen. Bisher war sie 2 mal hier, worüber ich mich natürlich riesig gefreut habe. Aber sie geht ja noch zur Schule und hat es somit schwer hierher zukommen.

Elena:
Die 19. Fußball-Weltmeisterschaft wird vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 in Südafrika und damit zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Was glaubst du, wer Deutschlands Finalgegner sein wird?^^

Daniel:
Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht daran, dass es Deutschland bis ins Finale schafft. Es würde mich natürlich freuen, aber ich tippe eher auf Spanien, Brasilien oder Argentinien. Auch England sehe ich dieses Jahr stärker, als in den vergangenen Weltmeisterschaften.


Elena:
Es ist bekannt, dass gerade beim Fußball der Druck von Fans und Medien ziemlich stark ist. Fußballfans brüllen jede noch so kleine menschliche Schwäche in Schlachtrufen nieder. Wie gehst du damit um?

Daniel:
Ich denke damit muss man heutzutage als Fussballer umgehen und sich darauf einstellen. Mich persönlich stört es nicht, wenn die gegnerischen Fans mich hassen. Im Gegenteil, ich finde das motiviert mich noch mehr!

Elena:
Welche Zukunftspläne oder Wünsche hast du sowohl privat als auch beruflich?

Daniel:
Privat wünsche ich mir in erster Linie, dass meine Familie und ich gesund bleiben. Beruflich hoffe ich natürlich auch, dass ich von Verletzungen verschont bleibe und wir eine gute Rückrunde spielen, in der ich meine Qualitäten auch einbringen kann.

Ich danke dir vielmals für dieses aufschlussreiche Interview. Es ist ein Auftakt, um auch mehr hier in maimuse von der Sportwelt zu berichten.

Übrigens Spaßfaktor nicht vergessen, ein Tipp – beim nächsten Spiel erwarten wir mindestens zwei Bälle auf dem Platz und eine gemischte Mannschaft.^^


Viel Erfolg weiterhin und immer schön am Ball bleiben! ;)
Elena



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4 Kommentare

  • Elena am 17.02.2010 um 20:58 Uhr:

    @chris – Meine Interviews sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst – Fußball ist kein tiefgründiges Thema, es sei denn man hätte z.B. Robert Enke erwähnt. Ich denke aber, das ist eine traurige Geschichte, die man öffentlich nicht abhandeln sollte.

    Schau mal nach dem Interview mit Phil, vllt ist das ein “tiefes Thema” für dich.

  • Chris am 17.02.2010 um 21:36 Uhr:

    Äh..ich bitte das zu entschuldigen. Da scheint sich jemand in meinem Namen einen Scherz erlaubt zu haben. Der erste Beitrag ist NICHT von mir

  • Marlon am 17.02.2010 um 23:21 Uhr:

    Alles klar chris kommentar wird entfernt

  • Tom am 18.02.2010 um 02:15 Uhr:

    Mehr Davon

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