Interview mit einem …
, am 03. Januar 2010 in People
Schauspieler Daniel Kröhnert
Hallo Dan,
ich freue mich, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast und mir, wie auch unseren Lesern, etwas über dich und die Schauspielkunst erzählen möchtest.
Elena:
Du bist 1987 in Filderstadt, Nähe Stuttgart geboren und besuchst derzeit in Mainz die Schauspielschule. Sicherlich wirst du immer wieder gefragt, wie du zur Schauspielerei gekommen bist. Du bist familiär vorbelastet. Dein Vater ist Kabarettist, der bekannte Reiner Kröhnert und deine Schwester Dana hat auch diese Richtung eingeschlagen. Also liegt das Talent in der Familie. Wie ist das, wenn ihr euch seht, wird da vorrangig über die Schauspielerei gesprochen, Kritik zum Ausdruck gebracht oder ist das dann überhaupt kein Thema.

Reiner Kröhnert, geb. 1958 in Schriesheim, deutscher Kabarettist und Parodist
Reiner Kröhnert in seiner Paraderolle als Angela Merkel, 2007/2008
Daniel:
Dadurch, dass wir ja diese Tätigkeit haben ist die Schauspielerei immer wieder Thema. Man erzählt sich ja schließlich was man so gemacht hat und es wäre auch ziemlich komisch, wenn man das einfach weglassen würde. Aber da wir ja auch Vater und Sohn sind gibt es natürlich auch andere Themen über die man sich unterhält, wie bei ganz normalen Familien. Schauspieler sind auch nur Menschen.
Elena:
Was reizt dich an der Schauspielerei mehr, auf der Bühne zu stehen und zum Publikum den Kontakt zu haben, den Applaus und die Begeisterung zu spüren oder bei den Dreharbeiten zu einem Film dein Können unter Beweis zu stellen?
Daniel:
Ich würde sagen, ich gehöre eher zur Bühne. Ich finde es viel spannender live vor Publikum zu stehen. Auch wenn man die Szenen schon zig-mal geprobt hat, entwickelt sich das ganze vor Publikum immer wieder etwas anders, so wird es nie langweilig. Ziemlich geprägt hat mich wahrscheinlich auch schon mein erster Auftritt mit 3 Jahren.
Da bin ich während einer Vorstellung von meinem Vater in Saarbrücken einfach auf die Bühne gegangen.

Jean-Paul Sartres “Geschlossene Gesellschaft”Inszenierung: Max Rohland, Schausp.: Daniel Kroehnert, Gina G. v. Metternich, Julia Panzilius

Jean-Paul Sartre
Der Teufel und der liebe Gott (Probe)
Sergej Gössner, Max Rohland, Torben Föllmer, Daniel Kröhnert, Rosemarie Schoeneseiffen, Constantin Keidel, Helga Bender
Elena:
Deine Hobbies sind Fußball, Tischtennis und allgemein Fitness, das letztere ist wohl auch für das Schauspielern wichtig. Hast du überhaupt noch ein Privatleben – Schule – Bühne und die Musik – wie bekommst du das alles unter einen Hut und wie hast du zur Musik gefunden, du singst ja auch.

Daniel:
Ja, gut recherchiert
angefangen Musik zu machen hab ich 2004 mit meinem besten Freund David Agier aka A-Gear unter dem Synonym Redda Yard (www.myspace.com/reddayard oder www.myspace.com/theoriginaldanyell). Wir hatten auch schon einige Auftritte in Schulen, Clubs, oder auf Partys. Der größte war wohl im Holiday Park 2005. Aber wenn man mit der Schauspielerei anfängt, muss man das Privatleben ganz schön zurückstecken. Ich hab früher auch ziemlich erfolgreich Fußball gespielt – als Torwart. Habe es bis in die Verbandsliga geschafft und in der Jugend war ich auch 1 Jahr beim SV Wehen. Neben der “normalen” Schule ging das alles noch inklusive Fitnessstudio, aber seitdem ich auf der Schauspielschule bin kann ich diese ganzen Tätigkeiten kaum noch ausführen.
Elena:
Hast du ein bestimmtes Vorbild, ein Idol?
Daniel:
Nein, eigentlich nicht. Ohne jetzt eingebildet zu wirken, aber ich konzentriere mich auf mich.
Elena:
Was steht in nächster Zeit an, wo wirst du spielen, wo können wir dich sehen?
Daniel:
Das nächste Projekt ist die Diplominszenierung von Veit Kassel, eines Regiestudenten von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, “Kaspar” von Peter Handke. Premiere ist am 05.Februar 2010 im Staatstheater Wiesbaden und weitere Vorstellungen sind am 06. und 07. Februar. Danach wird es auch noch Aufführungen in Frankfurt geben, wo und wann steht allerdings noch nicht fest. Ansonsten wird es sicherlich auch wieder einen “Szenischen Abend” in der Schauspielschule Mainz geben. Genauer Termin steht noch nicht fest. Wer sich interessiert sollte einfach mal demnächst auf der Homepage nachsehen www.schauspielschule-mainz.de
Elena:
Wenn du wählen könntest mit welchem Schauspieler/Schauspielerin du demnächst auf der Bühne oder in einem Film in einer Hauptrolle mitspielen könntest, für wen würdest du dich
entscheiden?
Daniel:
Für dich.
Elena:
Ich fühle mich geehrt, mich bei den Schauspielerinnen wie Kate Winslet, Jessica Alba und Angelina Jolie einreihen zu dürfen.^^
Elena:
Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen, wie stellst du dir deine Zukunft vor bzw. was willst du unbedingt erreichen?
Daniel:
Im März 2011 werde ich wohl mit meiner Ausbildung fertig sein und kann mich diplomierter Schauspieler nennen. Dann werde ich ganz viele Bewerbungen losschicken und hoffe, dass ich ein Engagement an einem Theater in einem festen Ensemble bekomme. Irgendeine Landesbühne wäre schon ein großer Erfolg, Staatstheater wohl eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie.
Vielen Dank, Dan, wir alle haben dich jetzt ein wenig kennen gelernt, etwas über die Schauspielerei erfahren und werden deinen zukünftigen Weg nach oben mitverfolgen. Alles Gute und toi toi toi!




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Das Video Merkel-Macchtwort ist der Hammer
Richtig gut gespielt.
Jow, kannte den Jungen nicht kommt aber gut rüber.
Schauspieler, Sänger, Fußballer (Torwart!)da möcht ich mal keine Elena sein, der schmeist eine doch glatt um.
Seine Antwort mit wem er spielen möchte zeigt dasr KLasse erkennt.
Gruß
Leo
Hallo….schön,wenn ich einen guten eindruck machen kann
übrigens gibt es eine aktualisierung: der szenische abend wird am 23.01.10. um 20uhr in der schauspielschule mainz in der alten ziegelei(mz-bretzenheim) stattfinden!!!!
http://www.du-bist-kaspar.de …das is die hp für das stück “kaspar”