Them Crooked Vultures – eine sympatische Supergroup

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„Them Crooked Vultures“ – das klingt erstmal nicht spektakulär. Doch was sich hinter diesem Bandnamen verbirgt ist sehr spannend und nicht minder gut.

Die Masterminds der „Foo Fighters“ und der „Queens of the Stone Age“ – Dave Grohl und Joshua Homme bilden mit der Legende John Paul Jones von „Led Zeppelin“ DIE Supergroup der Gegenwart.

Nur circa eine halbe Stunde lang, war dies ein Projekt – es wurde schnell zur besten Band, in der er je gespielt habe, wird Dave Grohl zitiert. Als “Rampensau” bei den „Foos“ bekannt, hat er in dieser Band die Rolle des Schlagzeugers, steht somit nicht direkt im Mittelpunkt und kehrt damit zu seinen Wurzeln der alten Nirvana-Zeiten zurück.

Der obercoole Josh Homme darf an die Gitarre und die Fans mit seinem unnachahmlichen Gesang beglücken.

Komplettiert wird die Band von John Paul Jones am Bass – der unglaublich talentierte Musiker von Led Zeppelin, der ungefähr alle Instrumente auf dieser Erde spielen kann.

Seinen Anfang nahm diese Musikgruppe im Januar 2009 als Dave Grohl seinen 40. Geburtstag in einem Restaurant feierte und seine zukünftigen Kollegen nebeneinander saß, damit sie sich kennenlernen können. Ein raffinierter Plan, der sich später als genialer Schachzug entpuppen sollte.

Homme und Jones lernten sich kennen und fanden Gefallen an der Idee, eine Band zu gründen. Alle drei trafen sich zum Jammen und es passierte. Grohl: „Wir haben etwa eine halbe Stunde gespielt, aber ich wusste schon nach fünf Minuten, dass hier etwas Außergewöhnliches passiert.“ Es soll wohl so intensiv im Proberaum gewesen sein, dass selbst die Roadies mit offener Kinnlade da standen und gestaunt haben.



Eine neue Band war geboren.

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Diese galt es nun natürlich zu schützen. Diese Herren wollte sich selbst geheim halten und die Songs in Ruhe ausreifen lassen. Immer wieder jedoch fanden sich kleine Informationen auf diversen Internetdiensten, wie z.B. twitter. Immer mehr kleine Info-Schnipsel, die mittels – „Mundproganda“ im Netz langsam zu einem großen Ganzen zusammengefügt wurden.

Spätestens als „Them Crooked Vultures“ im Sommer Geheimkonzerte auf großen europäischen Festivals spielten, sich so der Öffentlichkeit stellten und zum ersten Mal ihre Songs vorstellten, wussten alle Bescheid. Mittels youtube-Videos wurde die Kunde in die Welt hinausgetragen und alles nahm seinen Lauf.



Im November erschien dann endlich das selbstbetitelte Debüt-Album der dreien. Das, was die Live-Videos der Festivals versprochen hatten, wurde vollends gehalten. Die dreizehn Songs auf der Platte klingen, wie frisch im Proberaum aufgenommen – eine Mischung aus Jam und Songwriting. Queens of the Stone Age treffen auf Led Zeppelin – so lässt sich am besten beschreiben, was einen erwartet, wenn man „Them Crooked Vultures“ einlegt. Der charakteristische Gesang von Homme und sein feines Gitarrenspiel, Jones‘ pumpender Bass und das einzigartige Trommeln/Eindreschen auf die Drums von Dave Grohl fügen sich zu Klangwänden, die gleichermaßen zum Kopfnicken wie zum Tanzen anregen.

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Davon konnte man sich kürzlich auch live überzeugen, als die Dreien, die auf der Bühne von einem vierten Mann – Alain Johannes – begleitet werden, im Dezember in München, Berlin und Köln aufgetreten sind.
Es wird hoffentlich nicht die letzte Tour sein – ein nächstes Album jedenfalls ist schon in Planung.

„Them Crooked Vultures“ von Them Crooked Vultures erschien am 13. November 2009 unter dem Label „Rca Int.“ (Sony Music).

Anspieltipps: alle Songs, besonders aber „Elephants“.



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Ein Kommentar

  • Basti am 21.12.2009 um 18:47 Uhr:

    Ich find eh alles toll was Dave Grohl macht!

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