Rob Shields – der autodidaktische Modeillustrator
, am 19. November 2009 in Art
Rob Shields ist ein 27-jähriger Freelance-Illustrator aus Philadelphia.
Er arbeitet erst seit etwa 3 Jahren in diesem relativ neuen Bereich für ihn. Mit einem Bachelor-Abschluss 2004 in Psychologie, ohne die Absicht zu haben in diesem Bereich tätig zu sein, begann er zunächst mit dem Schreiben. Bis zum Jahr 2006 wurde ihm aber klar, dass er sich immer mehr für das Verarbeiten visueller Elemente interessierte. Er hatte keine offizielle Ausbildung und fühlte sich, als wäre er sechs Jahre im Rückstand. Ab 2008 wurde seine Arbeit immer mehr durch die Modeindustrie beeinflusst. So arbeitet er heute gezielt als Modeillustrator.
Seine Arbeiten zeigen vielfältiges Talent, er entfaltet seinen persönlichen Stil und lässt dennoch den Kontext mit aktuellen Designtrends zu.






Rob Shields ist ein Autodidakt und gibt denjenigen Menschen, die versuchen, Fuß in dieser Branche zu fassen, einige Tipps. Die wichtigste Regel bei der Entfaltung eines Stils – so Rob – lautet: es gibt keine bestimmten Regeln. In einer Welt der ständig steigenden technologischen Geschwindigkeit ist es im Prinzip möglich, sich beinahe alles selbst beizubringen.
Natürlich sollte sich ein guter Designer mit Design, Illustration und Typographie auskennen. Das wird er aber beherrschen, wenn er beharrlich immer neu dazu lernt. Es ist für Designer wichtig, dass sie sich dieser verschiedenen Disziplinen bewusst sind und so lange daran arbeiten, bis sie sie diese in ihren eigenen Arbeitsprozess “natürlich” einbeziehen können. Es ist wichtig, dass man sich treu bleibt, aber auch bewusst wahr nimmt, was in der Welt herum geschieht. Das wird helfen, mehr Ideen in das eigene Design einfließen zu lassen. Das bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu erweitern, ohne sie dabei zu verlieren.
Es gibt sehr viele Inspirationsquellen: Musik, Bücher, Filme, Straßenschilder, Glückskekse… ^^ was auch immer.
Rob hat außer Musik auch die Inspiration durch andere Designer gewählt. Er mag es, DeviantArt oder das Behance Network zu besuchen.
Rob: Das Internet stellt das neue Fenster in die Welt der Gestaltung dar. Ich will damit nicht sagen, dass das Internet alles ist, aber ein großer Anteil meiner Inspiration stammt aus der digitalen Welt, die zu mir zu passen scheint. Niemand entwirft in einem Vakuum. Es gibt eine Designergemeinschaft und alle Designer, etabliert oder nicht, sind ein Teil davon.

Das ist mein persönlicher Favorite – ich hoffe nur dem Reh geht es gut, angesichts seiner veränderten Gestalt. ^^
Rob Shields beherrscht den Spagat zwischen der Herstellung einer eigenen Identität und der Aufrechthaltung einer frischen und vitalen Einstellung zum eigenen Designprozess.
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